Plastik überall !?!

Plastik überall !?!

Mit Schrecken habe ich in der letzten Ausgabe Schrot & Korn 02/2016 einen Beitrag zum Thema Plastik gelesen. Vieles davon wußte ich schon. Doch es hat mir nochmal die erschreckenden Folgen dieses Stoffes vor Augen geführt.

https://i0.wp.com/schrotundkorn.de/files/content/pdf/erklaer-kunststoff.jpg

Das bestärkt mich in meinem Vorhaben, meinen Konsum so plastikfrei wie möglich zu gestalten!

Advertisements
Fazit „kosumreduzierter Januar“

Fazit „kosumreduzierter Januar“

Jetzt ist der Januar schon vorbei, so schnell, dass ich es fast nicht gemerkt habe.

Das Projekt „konsumreduziert durch den Januar“ ist abgeschlossen und hat eine Menge Erkenntnisse gebracht.

Bis auf die letzten Tage im Januar war es recht einfach auf Konsum zu verzichten und beim Lebenmitteleinkauf wirklich nur das Notwendigste einzupacken. Geholfen hat mir dabei wie schon angekündigt meine Vorratskammer, die von der Ernte des vergangenen Jahres recht gut gefüllt war.

Konsequent habe ich in dem Monat auf meine heißgeliebte Hafermilch verzichtet, die ich bisher nur im Tetra-Pack bekomme. Stattdessen habe ich eigene Milch aus Mandeln und Cashews nach diesem Rezept hergestellt. Verfeinert mit Vanille oder Zimt hat mich das die Hafermilch fast vergessen lassen. Hafermilch selber machen hat bei mir bisher noch nicht zum gewünschten Genuss geführt. Vielleicht habe ich noch nicht das richtige Rezept gefunden. Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben und meine vegane Milch selber machen. Denn so sind in meiner Milch nur die Zutaten drin, die ich haben möchte und ich vermeide Verpackungs-Müll.

Ebenfalls super geklappt hat das Herstellen von eigenen Brotaufstrichen auf der Basis von Sonnenblumenkernen. Der Renner war Paprika-Chili Aufstrich, neben Kürbis-Curry und Aubergine. Selbstgemachter vegetarischer Fleischsalat schmeckt meinem Angetrauten sogar besser als das Original. Was auch sehr gut schmeckt ist veganes Mett. Dafür nehme ich aber lieber Maiswaffeln, seit ich gelesen habe, dass Reiswaffeln arsenbelastet sind.
Ich habe mir vorgenommen, das Ganze mal mit selbstgemachtem Poppkorn zu testen!!!
Wie es geklappt hat, wede ich dann berichten.

Eine Mega-Entdeckung war die 1 Euro-Kiste in unserem Bioladen.
In diese Kiste kommt täglich das Obst und Gemüse mit kleinen Macken zum Preis von 1 € pro Kilo.
Am besten hat mir gefallen, dass ich die vielen angedrückten Tomaten zu super leckerer Tomatensauce  verarbeitet habe. Darüber hinaus gab aus dieser Kiste Orangen-Mandarinensaft frisch gepreßt, was bei diesem Wetter gut gegen Erkältung geschützt hat.

Ich habe ebenfalls darauf geachtet, wie ich mit dem alltäglichen Kosum zu Hause umgehe. Mit etwas mehr Aufmerksamkeit, habe ich öfter unnötigen Stromverbrauch vermieden. Das Licht wurde nur dort angeschaltet, wo es gebraucht wurde, den Rechner habe ich konsequent ausgeschaltet und nicht wie sonst auf Stand-Bye laufen lassen. Das hat auch meinen Alltag beeinflußt und ich habe öfter andere Dinge erledigt als vorm Bildschirm zu sitzen.
Beim Wasserverbrauch habe ich ebenfalls mit etwas mehr Aufmerksamkeit einige Liter nicht verbraucht. So wurde z.B. das Wasschwasser für den Salat, zum Waschen für das Gemüse zum Kochen und danach fürs Blumengießen genutzt. Die Waschmaschine und die Spülmaschine wurden nur gut gefüllt angestellt. An sonnigen Tagen (ja, die hatten wir hier im Januar) habe ich die Bettdecken zum Lüften raus gehängt. Dadurch brauchten wir die Bettwäsche nicht so oft wechseln. Und beim Duschen habe ich konsequent den Hahn zugedreht, wenn ich die Haare und den Körper eingeseift habe.

Nur zum Ende des Monats hin gab es 2 Tage, in denen Notkäufe getätigt wurden. Einmal fehlte das selbstgebackene Brot.
Da habe ich dann im Bioladen ein halbes Brot vom Vortag gerettet. So gut geschmeckt wie das eigene, hat es natürlich nicht.
Und dann war da noch die Tafel Schokolade, die mein Mann und ich uns nach einem sehr anstrengenden Arbeitstag am Abend geteilt haben. Sie war Bio und Fair gehandelt. Daher habe ich diesen „Extra-Kauf“ verschmerzen können.

Letztendlich war der Genuß in diesem Monat ungetrübt, es hat uns an nichts gefehlt bzw. wir hatten nicht das Gefühl auf etwas zu verzichten. Und das, obwohl ich sehr viel weniger eingekauft habe.

Mein Fazit: Ich habe

– meine Vorräte genutzt
– viele Sachen selber hergestellt und dadurch keine Zusatzstoffe zu mir genommen
– Lebensmittel gerettet
– viel Verpackungsmüll einschließlich Glasverpackungen nicht gekauft und daurch
– den Müllberg nicht vergrößert
– viel Geld eingespart
– viel seltener Auto gefahren (zum Einkaufen)
– weniger Wasser und Strom verbraucht

Insgesamt hat das Projekt Spaß gemacht, viel Aufmerksamkeit in mir geweckt, was alles nicht gekauft werden muss, viele neue Rezepte ausprobieren lassen und mir gezeigt, wie ich noch nachhaltiger leben kann.

Es hat schon einiges an Zeitaufwand und guter Planung gebraucht, damit das Ganze auch funktioniert. Doch in Anbetracht des Gesamtergebnisses hat es sich gelohnt.
Einiges aus dem Projekt werde ich weiterführen. Alles werde ich wohl nicht in der Absolutheit und Konsequenz weiter umsetzen können, da das Leben nicht immer planbar ist.

Frei nach dem Motto: „Störungen haben Vorrang“

Was ist wichtig? – Was ist richtig?

Was ist wichtig? – Was ist richtig?

Ich lebe  „Bio“. Schon vor vielen Jahren haben ich mich entschieden, mich so gesund und natürlich wie möglich zu ernähren. Daher kaufe ich Lebensmittel aus kontrolliert-biologischem Anbau. Mit der weiteren Entscheidung plastik-reduziert einzukaufen haben sich für mich weiter gehende Überlegungen aufgetan:

  • soll/will/kann ich ausschließlich regional einkaufen?
  • soll/will/kann ich, wenn es regional nicht, geht nur Produkt einkaufen, die in Deutschland hergestellt werden?
  • soll/will/kann ich nur lose/unverpackte Produkte einkaufen
  • soll/will/kann ich Lebensmittel retten, auch wenn dies bedeutet, dass sie aus allen Regionen der Welt kommen und größtenteils in Plastik verpackt sind?

Hintergrund dieser Überlegungen ist, meine CO² Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, mich so gesund und natürlich wie möglich zu ernähren und mit den Resourssen so sparsam wie nur möglich umzugehen.

Die Entscheidung, was davon wichtig und richtig ist, ist leicht getroffen. Alles davon ist für mich richtig und wichtig.
Ebenso wie der sinnvolle, überlegte Umgang mit Trinkwasser, Strom, die sinnvolle Nutzung des Autos und der Elektrogeräte.

Nur in meinem Leben merke ich, dass ich davon nicht alles in die Praxis umsetzen kann.
Ich kann nur immer einen Teil davon leben und muss Zugeständnisse an mich und meine Grenzen machen.
Wichtig dabei ist für mich jedoch, dass diese Überlegungen in meinen Gedanken sind und damit mein Handeln beeinflußen, um einen kleinen Beitrag zum gesunden Umgang mit der Welt zu leisten.

Plastikreduziert einkaufen

Plastikreduziert einkaufen

Das Thema Plastik hat uns im Herbst 2014 wie ein Hammer getroffen.
Wir haben die Doku gesehen:

Und danach unser eigenes Heim suksessive vom Plastik befreit.

Beim Einkaufen haben wir  darauf geachtet, Lebensmittel ohne Plastik zu bekommen.Was sich teilweise als sehr schwierig herausgestellt hat.
Daher sind wir dazu übergegangen, bestimmte Nahrungsmittel selber zu machen, wie Brot selber backen, Brotaufstriche und Pestos selber herzustellen.
Geholfen haben mir bei diesem Projekt viele Menschen, die über plastikfreies Leben im Nezt berichtet haben, Tipps und Anregungen gegeben haben. Vielen Dank an dieser Stelle an all die vielen Mitstreiter.

Unser Umzug in der Mitte des Jahres 2015 hat uns von weiterem unliebsamen Plastik befreit, wobei wir immer darauf geachtet haben, dass wir verwertbare Sachen nicht einfach weggeschmissen haben. Wir haben die Dinge, die wir als bedenkenlos nutzbar angesehen haben, verkauft, gespendet und verschenkt.

Schwierig hat sich anfangs nach dem Umzug erneut das Plastikfreie-Einkaufen gestaltet. Doch nach und nach haben wir die Möglichkeiten, uns ohne Plastik zu versorgen gefunden. So ist dabei ein Gemüse-Abo heraus gekommen, der erste eigene Garten hat schon Ernte abgeworfen, frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Käse kaufen wir lose bzw.mit eigener Verpackung im Supermarkt und im Bioladen. Selbst die kleine Menge an Bio-Fleisch, die wir brauchen, holen wir selbst direkt beim Erzeuger im Nachbardorf ab.

Das spart eine Menge an Verpackungs-Müll jeglicher Art.

Doch noch immer findet sich das eine oder andere Stück Plastik in unserem Haushalt und Büro, von dem wir uns irgendwann einmal verabschieden werden/können/dürfen, wenn es nicht mehr nutzbar ist.

Das Jahr 2016 hat angefangen- Kosumreduziert durch den Januar

Das Jahr 2016 hat angefangen- Kosumreduziert durch den Januar

GEDSC DIGITAL CAMERA
Eine gute Ernte

 Ich habe mich schon öfter mit Beiträgen zu konsumreduzierten Monats-Projekten beschäftigt. Bisher aber nicht in die Tat umgesetzt. Jetzt hat das Jahr frisch angefangen und unser Gemüse-Kisten-Abo für eine Person hat im Januar Pause.
Da wir selber im letzten Sommer einen Garten angelegt haben, konnten wir schon einiges ernten und für den Winter einlagern bzw. verarbeiten. Jetzt ist Winter und für mich der richtige Zeitpunkt, diese Vorräte zu nutzen.
Daher werde ich den Januar zu meinem/unserem konsumreduzierten Monat machen und freue mich auf das selbstgemachte Sauerkraut, den restlichen Rotkohl-Köpfe und die 2 wunderbaren Kürbisse, die wir gelagert haben. Darüberhinaus ist der Vorratsschrank voll mit unterschiedlichen Marmeladen, Säften, Apfelmus, Quittenmus, eigelegten Äpfeln, Quitten und Kirschen. Nicht zu vergessen, die angesetzten Liköre, die mit jedem Tag geschmacksintensiver werden und sehr lecker geworden sind.

Mein Projekt :

Im Januar wird nur das gekauft, was wirklich notwendig ist an Lebensmitteln.
Darüberhinaus werde ich meinen Kosum in den anderen Lebensbereichen auf Null setzen.

– Ich bin gespannt, wie dieses Vorhaben gelingen wird und werde am Ende des Monats darüber berichten –